Die Rürup-Rente stellt vor allem für Selbständige eine Alternative zur Riester-Rente dar. Denn bei der Rürup-Rente gehören Selbständige in den Kreis der Förderberechtigten. Gerade für diese Personen ist die Rürup-Rente sehr attraktiv, da man als Selbständiger nicht in die Rentenversicherung einzahlt und deshalb später keinen Anspruch auf eine gesetzliche Rente hat. Doch neben Selbständigen können trotzdem auch Arbeitnehmer, Beamte und sogar Senioren eine Rürup-Rente abschließen.
Rente mit 60
Wenn Sie eine Rürup-Rente abschließen wollen, sollten Sie wissen, inwiefern Sie damit von der staatlichen Förderung profitieren können und wie Sie selbst Ihren Steuervorteil errechnen können. Außerdem ist der Zeitpunkt des Abschlusses von Bedeutung: Wenn Sie sich noch 2011 für eine Rürup-Rente entscheiden, können Sie ab einem Alter von 60 Ihre monatlichen Rentenzahlungen beziehen. Zögern Sie jedoch zu lange und schließen erst ab 2012 eine Rürup-Rente ab, so sehen es gesetzliche Bestimmungen vor, dass Sie erst mit 62 Ihre Rürup-Rente beziehen können.
Rürup-Rente: Zusatzversicherungen
Das Kapital aus Ihrer Rürup-Rente ist nicht übertragbar, beleihbar, veräußerbar, kapitalisierbar,oder vererbbar ist. Doch falls Sie in der Anspar- oder Auszahlungsphase sterben sollten, dann können Sie dennoch bewirken, dass Ihre Familie dank einer Hinterbliebenenversicherung von Ihrem angesparten Kapital profitieren kann. Es besteht auch die Möglichkeit, eine Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit einer Rürup-Rente abzuschließen.
Rürup-Rente: Produktvielfalt
Desweiteren bietet die Rürup-Rente eine breite Produktpalette, aus denen Sie eine Vertragsform wählen können, die Ihnen am ehesten zusagt – je nachdem, ob Sie überhaupt nicht risikofreudig sind und von Anfang an genau wissen wollen, wie viel Rente Sie später erhalten werden, oder ob Sie ein Risiko zugunsten einer höheren Rendite eingehen wollen.